Marmeladenbaum

Netzbetreiber

IT ist ein wesentlicher Bestandteil der Netzinfrastruktur von Netzbetreibern. Die IT-Systeme der Netzbetreiber umfassen eine breite Palette von Anwendungen, einschließlich Netzwerkmanagement, Abrechnung, Kundenmanagement und Betriebssystemen.
Eine wichtige Herausforderung für Netzbetreiber besteht darin, ihre IT-Infrastruktur auf dem neuesten Stand zu halten und gleichzeitig sicherzustellen, dass sie zuverlässig und sicher ist. Netzbetreiber müssen in der Lage sein, ihre Netzinfrastruktur effektiv zu verwalten und gleichzeitig die steigenden Anforderungen an die Netzleistung zu erfüllen.
Ein wichtiger Bereich in der IT von Netzbetreibern ist das Netzwerkmanagement. Netzbetreiber benötigen leistungsfähige Netzwerk-Management-Tools, um die Leistung des Netzes zu überwachen und zu optimieren. Dies umfasst die Überwachung der Netzwerkverfügbarkeit, die Erkennung und Behebung von Fehlern und die Implementierung von Sicherheitslösungen.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Abrechnung und das Kundenmanagement. Netzbetreiber benötigen leistungsfähige Systeme zur Abrechnung und Verwaltung von Kundenkonten, um eine effektive und effiziente Abrechnung und Verwaltung von Kunden zu gewährleisten.
Eine wichtige Entwicklung in der IT bei Netzbetreibern ist die Einführung von Smart Grids. Smart Grids sind Netzwerke, die Technologien wie intelligente Zähler, Sensoren und Datenanalyse-Tools verwenden, um die Effizienz und Zuverlässigkeit der Stromversorgung zu verbessern. IT-Systeme spielen eine wichtige Rolle bei der Verwaltung von Smart Grids, da sie Daten sammeln und analysieren, um die Leistung und Effizienz des Netzes zu optimieren.
Eine weitere Herausforderung in der IT bei Netzbetreibern besteht darin, die Sicherheit ihrer IT-Systeme zu gewährleisten. Netzbetreiber müssen in der Lage sein, ihre Netzinfrastruktur vor Cyberangriffen und anderen Bedrohungen zu schützen, um sicherzustellen, dass ihre Systeme sicher und zuverlässig sind.
Insgesamt ist die IT ein wesentlicher Bestandteil der Netzinfrastruktur von Netzbetreibern. Netzbetreiber müssen in der Lage sein, ihre IT-Systeme auf dem neuesten Stand zu halten und sicherzustellen, dass sie zuverlässig und sicher sind, um die steigenden Anforderungen an die Netzleistung zu erfüllen.
Wir kennen die Branche sehr gut, beraten erfahren bei der strategischen Ausrichtung zu Digitalisierung und Analytics und haben bereits viele Anwendungen fachlich konzeptioniert und diese erfolgreich umgesetzt.
Beispielsweise: BI und Analytics Strategie, Aufbau eines BI Competence Centers, Beratung zu Design und Technologiegestaltung, Aufbau umfassender Business Intelligence Landschaften, ESG Reporting. Dies ist nur eine Auswahl unserer Beratung und der Anwendungen.
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+++ Use Case +++

ONTRAS Kennzahlensystem

Fallstudie — ONTRAS Gastransport GmbH

6 Jahre ONTRAS Kennzahlensystem

Flexibilität, partnerschaftliche Zusammenarbeit, fachliche Kompetenz und die Bereitschaft, gemeinsam neue Herausforderungen anzugehen – das sind die Leitmotive der Zusammenarbeit zwischen der ONTRAS Gastransport GmbH und der Marmeladenbaum GmbH. Gemeinsam haben wir ein Kennzahlencockpit konzipiert, aufgebaut und über Jahre weiterentwickelt.

Das Projekt auf einen Blick

01

Herausforderung

Ein Kennzahlencockpit, das wesentliche Unternehmensbereiche abbildet – zunächst als Orientierungshilfe für die Geschäftsführung und flexibel anpassbar an wandelnde Anforderungen.

02

Ansatz

Komplett neue Data-Warehouse-Strukturen, Metadaten, zahlreiche Berichte und interaktive Dashboards – mit Funktionen wie ESRI-Maps, Kennzahlen und Time Slidern für neue Perspektiven auf bekannte Daten.

03

Ergebnis

Aus der Orientierungshilfe wurde ein zentrales Werkzeug für viele Anwender über mehrere Fachbereiche hinweg – betrieben als Service nach dem Konzept B(I)2TIL™.

Der Kontext

Ausgangslage

ONTRAS Gastransport wurde 2006 gegründet und ist seit Umsetzung des 3. EU-Binnenmarktpakets im März 2012 als unabhängiger Fernleitungsnetzbetreiber zertifiziert – weiterhin als Teil des VNG-Konzerns. Mit 7.500 km betreibt ONTRAS Deutschlands zweitlängstes Fernleitungsnetz mit 450 Netzpunkten und angeschlossenen Speichern.

22 Biogasanlagen und zwei Power-to-Gas-Anlagen speisen regenerative Gase ein; mit jährlich bis zu 180 Mio. Nm³ transportiert ONTRAS rund 18 % des deutschlandweit eingespeisten Regenerativgases. Mit der Vision „going green.“ strebt das Unternehmen bis 2050 eine vollständig dekarbonisierte Gasversorgung an.

Projektinhalt

  • Konzeption, Aufbau und Weiterentwicklung eines Kennzahlencockpits für wesentliche Unternehmensbereiche.
  • Zunächst Orientierungshilfe für strategische Überlegungen und Entscheidungen der Geschäftsführung.
  • Inzwischen für alle Mitarbeitenden verfügbar – flexibel an wandelnde Anforderungen angepasst.

Der Start

Das initiale Cockpit in wenigen Wochen

Die erste Konzeption, der Designentwurf und die Entwicklung des initialen Kennzahlencockpits erfolgten innerhalb weniger Wochen. Dabei entstanden komplett neue Data-Warehouse-Strukturen, die Metadaten wurden aufgebaut und eine Vielzahl von Berichten und interaktiven Dashboards gestaltet.

Mit neuen Funktionen wie ESRI-Maps, Kennzahlen oder Time Slidern bereiteten wir bekannte Daten so auf, dass den Anwendern völlig neue Perspektiven möglich wurden.

01

Weiterentwicklung

Vom Cockpit zur fachbereichsübergreifenden Lösung

Der Erfolg des Cockpits zeigte sich schnell – und der Bedarf nach einer konsistenten, gemeinsamen Lösung über mehrere Fachbereiche hinweg wuchs. Es folgten immer wieder neue Phasen der Konzeption und Entwicklung von Frontend-Design und Datenmodell.

Neue Funktionen wie Dateneingaben für Kommentierungs- und Freigabeprozesse automatisierten zuvor manuelle Abläufe oder lösten veraltete Werkzeuge ab. Die direkte, hochautomatisierte Anbindung von Datenquellen nahm beständig zu – bei gleichzeitig qualitätsgesicherten manuellen Eingaben. So entstand nach und nach ein zentrales Werkzeug für viele Anwender.

02

Ausblick & Betrieb

Mobile App & Betrieb nach B(I)2TIL™

Die nächsten Erweiterungen sind bereits geplant: Eine mobile Anwendung für Geschäftsleitung und Dispatching bildet einen weiteren Pfeiler der zukunftsorientierten Entscheidungsfindung. Im Mittelpunkt stehen die tagesaktuelle Bereitstellung der Daten und eine moderne, intuitive App, die neben verschiedensten Datenquellen auch Informationseingabe, -freigabe und Kommentierung durch Fachverantwortliche vollständig unterstützt.

Das auf ITIL aufgebaute Betriebskonzept B(I)2TIL™ ermöglicht ONTRAS, jederzeit einen umfassenden Service zu nutzen, ohne zwingend eigene personelle Ressourcen aufzubauen. Lediglich Kennzahlen aus manuellen, wenig digitalisierten Prozessen liefert ONTRAS selbst; bereits digital vorliegende Daten werden über eine direkte Anbindung der Quellen aufgenommen, was Übertragungsfehler minimiert.

Das Ergebnis · 6 Jahre Partnerschaft

Aus einer Orientierungshilfe für die Geschäftsführung ist ein zentrales Kennzahlensystem für viele Anwender über mehrere Fachbereiche hinweg geworden.

Das System passt sich flexibel an wandelnde Anforderungen an, automatisiert Prozesse und bindet Datenquellen direkt an. Betrieben als Service nach B(I)2TIL™ bleibt ONTRAS jederzeit handlungsfähig, ohne eigene Ressourcen aufbauen zu müssen – eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die über sechs Jahre kontinuierlich gewachsen ist.

Eingesetzte Methoden & Technologien

MicroStrategy  ·  Pentaho (ETL)  ·  Data Warehouse  ·  ESRI-Maps  ·  Time Slider  ·  Interaktive Dashboards  ·  Kommentierungs- & Freigabeprozesse  ·  Mobile App  ·  B(I)2TIL™

Ein Kennzahlensystem, das mit Ihnen wächst

Sie möchten ein Kennzahlencockpit aufbauen, das sich flexibel an neue Anforderungen anpasst und als verlässlicher Service betrieben wird? Wir begleiten Sie von der Konzeption über Data Warehouse und Dashboards bis zum Betrieb nach B(I)2TIL™.

+++ Use Case +++

Konzeption zu einer Analytics Strategie

USe Case – Strategie · Analytics & Business Intelligence

Konzeption einer fundierten Analytics-Strategie

Business-Intelligence-, Daten-, Digitalisierungs-, IT-, Big-Data- und jetzt noch eine Analytics-Strategie – wie viele Strategien braucht eine wettbewerbsfähige Organisation? Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern die Frage, wann eine Analytics-Strategie wirklich gebraucht wird und wie sie sich an der Geschäftsstrategie ausrichtet.

Das Wichtigste auf einen Blick

01

Der Ausgangspunkt

Viele Organisationen sammeln aus Technologiedruck oder schierer Verfügbarkeit große Datenmengen – nutzen sie aber noch nicht zielorientiert. Eine Analytics-Strategie verknüpft Daten mit konkreten Business Cases.

02

Das Gerüst

Strategische Vision, eine Themenlandkarte, klar definierte Dimensionen – Organisation, Personen, Architektur, Kultur – sowie Governance und eine Roadmap bilden das tragende Gerüst.

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Der Nutzen

Eine gemeinsame Ausrichtung statt isolierter Insellösungen: Projekte lassen sich in den Regelbetrieb überführen, Synergien entstehen, Verantwortlichkeiten sind geklärt.

Der Anlass

Wann eine Analytics-Strategie gebraucht wird

Organisationen setzen das Thema zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aus unterschiedlichen Gründen auf die Agenda. Oft steht der Wunsch am Anfang, die Möglichkeiten von Analytics auszuloten, Prozesse zu optimieren und Defizite aufzulösen oder Wettbewerbsvorteile zu schaffen – etwa im Rahmen von Digitalisierung und Prozessneukonzeption.

In anderen Fällen geht es darum, wiederkehrende Projektentscheidungen nicht in jedem Vorhaben neu beantworten zu müssen, oder darum, bereits bestehende, aber unkoordinierte Analytics-Aktivitäten einzelner Fachbereiche in eine gemeinsame Richtung zu bringen.

Typische Anlässe

  • Möglichkeiten von Analytics ausloten, Prozesse optimieren und Wettbewerbsvorteile generieren – auch im Zuge von Digitalisierung und Prozessneukonzeption.
  • Eine vorhandene Datensammlung (z. B. ein Data Lake), die noch nicht oder nicht umfassend genutzt wird.
  • Wiederkehrende Projektentscheidungen: Make-or-Buy, Datenschutz und die spätere Integrierbarkeit der Ergebnisse.
  • Bereits bestehende, aber technologisch und organisatorisch unkoordinierte Analytics-Projekte einzelner Fachbereiche.

01

Bestandteil

Strategische Analytics-Vision

Ausgangspunkt jeder Analytics-Strategie sind eine strategische Zielstellung und eine organisationsweit akzeptierte Definition von Analytics – inklusive einer klaren Abgrenzung zu anderen Projekten und Initiativen.

Entscheidend ist der Bezug zur Geschäftsstrategie: Effizienz- oder marktausschöpfungsbezogene Ziele aus der Unternehmensstrategie bilden die elementare Grundlage für den Einsatz von Analytics.

02

Bestandteil

Themen und Innovation

In einem zweiten Schritt werden bestehende Analytics-Themen gesammelt und neue Projektideen entwickelt. Diese Themen erzeugen den Wettbewerbsvorteil und bilden – im Sinne eines Business Case – den zentralen Treiber der Strategie. Ergeben sich organisationsweit keine Themen, ist die Strategie selbst zu hinterfragen.

  • Periodensystem der Künstlichen Intelligenz (Bitkom) – technische Potenziale und Einsatzmöglichkeiten von Analytics sichtbar machen.
  • Themenfindungs-Workshops mit „System Thinking“ – Ideen für neue Prozesse und Geschäftsmodelle gezielt entwickeln.
  • Analytics-Themenlandkarte – Leuchtturmprojekte identifizieren sowie Themenlieferanten und Servicenachfrager einbinden.

Aus den priorisierten Themen entsteht die Roadmap: ein Projektplan, der die neu konzipierten Sollzustände erreichbar macht. Voraussetzung ist ein bekannter Ist-Zustand – etwa gemessen als Analytics-Reifegrad.

Die Dimensionen

Organisation, Personen, Architektur & Kultur

Eine tragfähige Strategie lässt sich nicht allein am Reißbrett entwerfen. Bestehende und angrenzende Prozesse und Strukturen sollten zuerst betrachtet und – wo sinnvoll – integriert werden. Entlang mehrerer Dimensionen entstehen daraus Verantwortlichkeiten, Kompetenzen und Rollen.

  • Organisation & Prozesse – Verantwortlichkeiten und Kompetenzen definieren; zentrale oder dezentrale Analytics-Einheiten abwägen.
  • Personen – Rollen zuordnen, Personalkapazitäten bemessen und Weiterbildung mit konkreten Schulungen planen.
  • Architektur & Werkzeuge – nutzbare Werkzeuge als Standards festlegen, damit der spätere IT-Support gewährleistet ist.
  • Kultur – Change-Management mit agilen Methoden und einer Kultur des positiven Scheiterns („fail fast“).
  • Governance – Leitlinien zur Projektbearbeitung und Priorisierung, besonders bei knappen Ressourcen.

Analytics und KI hängen eng zusammen, da gerade die mustererkennende Datenanalyse (Machine Learning) die Grundlage erfolgreicher KI bildet. Ebenso bestehen Überschneidungen zur Business-Intelligence-Strategie – es lohnt sich, beide gemeinsam zu denken und Teilstrategien sowie Fachbereiche frühzeitig zu verknüpfen.

Fazit

Jedes Unternehmen braucht eine individuelle Analytics-Strategie, die mit den übrigen strategischen Zielen und Teilstrategien abgestimmt ist.

Gelingt es, alle Stakeholder einzubinden und gemeinschaftliche Spielregeln und Themen zu definieren, ist die Basis für ein erfolgreiches Change-Management gelegt. Initiieren Sie das Thema mit der Frage nach dem Warum – die Antwort sollten Business Cases sein. Diese Fachlichkeit ist der eigentliche Treiber, denn es geht darum, das Unternehmen erfolgreich im Markt zu platzieren.

Bausteine einer Analytics-Strategie

Strategische Vision  ·  Themen & Innovation  ·  Organisation  ·  Prozesse  ·  Personen  ·  Architektur  ·  Werkzeuge  ·  Kultur  ·  Governance  ·  Roadmap

Starten Sie mit der Frage nach dem Warum

Sie möchten eine Analytics-Strategie entwickeln, die zu Ihrer Geschäftsstrategie passt und alle Stakeholder einbindet? Wir begleiten Sie von der strategischen Vision über die Themenlandkarte bis zur Roadmap.

PDF: